12.03.2011
Unsere Gedanken bei den Brüdern im Geiste aus Japan.
Daß sich Umweltschutz nicht nur auf den Erlaß von für den Verbraucher unverständlichen Bürokratiemonstern zur Regulierung der Pfandgebühren auf Getränkebehälter oder die Gegen-Alles-Protestieren-Einstellung der "grünen" Gutmenschen beschränken sollte, zeigt die Naturkatastrophe in Japan und ihre Folgen aufs deutlichste.
Japan ist eine hochentwickelte Industrienation, dicht besiedelt und auf Rohstoffimport bzw. ausgeklügelte Wiederverwertungsmethoden angewiesen. Jedoch haben einige nicht allzuweit vorrausschauende Bürokraten und Kapitalisten in Japan darauf verzichtet eine möglichst dezentrale Energieversorgung auszubauen. Das Resultat und daraus folgende Leid sehen wir derzeit auf allen Kanälen. Eine unvermeidliche Naturkatastrophe bringt Gebäude zum Einsturz und führt zum Aufkeimen von Bränden an Gas- und Ölleitungen oder Lagern. Auch der auf das Erdbeben folgende Tsunami war unvermeidlich. Jedoch wäre ein Atomunfall vermeidbar gewesen, wenn man in einem Erdbebengebiet nicht auch noch in Küstennähe relativ ungeschützte Kernreaktoren gebaut hätte.

Diszipliniertes Schlange-stehen nach Tsunami-Katastrophe
Eines aber fällt einem bei den Katastrophnbildern aus Japan auf: Die Japaner verhalten sich allesamt gefasst, wenn auch trauernd, so doch äußerst diszipliniert. Bei der sehr homogenen Bevölkerungsstruktur wie sie in Nippon der Fall ist, wundert dies uns national denkende Deutsche in keinster Weise: Warum sollte man auch einem entferntem Verwandten Schaden zufügen?
Aufstände und Plünderungen treten im Katastrophenfall vor allem bei stark vermischten Bevölkerungsstrukturen auf. Bestes Beispiel dazu ist die Überschwemmung in New Orleans in Folge eines Wirbelsturmes gewesen. Dort haben die einzelnen Ethnien keinerlei Solidarität untereinander gezeigt: Durch die Medien nur mühsam verborgene Plünderungen, Vergewaltigungen und Raubüberfälle waren die Folge.
Ähnlich überfremdete Strukturen finden sich mittlerweile mitten in Rheinland-Pfalz:
In Städten wie Mainz, Ludwigshafen und Frankenthal beginnen sich vielerorts amerikanische Zustände zu etablieren. Ghettobildung, Kriminalität und Identitätsverlust sind zu beobachten. Täglich verschlimmern sich diese Zustände. Nicht auszudenken, wie die verbliebenen Deutschen in den Ballungsgebieten erst im Katastrophenfall zu leiden haben werden. Mahnende Kritiker wie Thilo Sarrazin werden medial mundtot gemacht und politisch ausgegrenzt. Als inländerfreundliche Partei wendet sich die NPD vehement gegen die zunehmende Überfremdung rheinlandpfälzischer Städte.
Aber warum dieser Artikel?
Quer durch Rheinland-Pfalz ziehen sich mehrere Bruchspalten an denen sich aller Wahrscheinlichkeit nach in mehreren Millionen Jahren die eurasische Kontinentalplatte aufteilen und eine größere Wasserstraße entstehen wird.
Betrifft uns nicht? Ist noch lange hin? Oh doch!
Auch in unserer Heimat haben sich fremdgesteuerte Politiker dazu hinreißen lassen Atomkraftwerke in erdbebengefährdeten Gebieten zu genehmigen.
Im Rheinland wurden seit 1955 über 2000 Erdbeben registriert. Das letzte Erdbeben in unserer Heimat fand übrigens am 14.02.2011 statt und zog sich vom Westerwald über das Mittelrheingebiet bis nach Rheinhessen. All das hat die Volksverräter der etablierten Parteien aber in keinster Weise daran gehindert Atomkraftwerke auf Erdbebenspalten zu bauen zu lassen. So geschehen in Mülheim-Kärlich oder Biblis. In Mülheim-Kärlich soll glücklicherweise der Rückbau bis 2012 beendet sein. In Biblis jedoch wird eine Stilllegung der Blöcke nicht vor 2020 erfolgen. Jedoch gibt es in Deutschland bekanntlich wesentlich mehr unsichere Atomkraftwerke.
Sol Invictus - Auf in das solare Zeitalter !
Als Beitrag zum Naturschutz verstehen wir insbesondere eine verbesserte Energiepolitik. Ohne ideologische Scheuklappen wollen wir als wirklich ökologische Partei einen Beitrag zur verbesserten Nutzung erneuerbarer Energien leisten. Unser Ziel lautet, sowohl die Abhängigkeit vom Ausland als auch von Monopolisten zu minimieren.
Das heißt für uns auch, daß bestehende Atomkraftwerke nach zügiger Schaffung entsprechender dezentraler Alternativen vom Netz gehen müssen. Nimmt man sie vorher vom Netz, erhöht man, abgesehen vom notwendigen Import von Uran, die Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland noch mehr. In den vergangenen Jahren hat es vor dem Hintergrund der knapper werdenden Ressourcen an fossilen Energieträgern und dem weltweit immens gestiegenen Energiebedarf eine bedeutende Entwicklung bei den Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien gegeben. In der Folge sind innovative technische Lösungen auf den Markt gekommen und in breitem Rahmen Anlagen errichtet worden, die diese Technologien nutzen. Nicht in jedem Fall sind damit für die Menschen ausschließlich Vorteile verbunden.
Die Errichtung von Windkraftanlagen führt zum Beispiel zu einer Verminderung der Lebensqualität, wenn diese zu dicht an Wohnsiedlungen errichtet werden oder das Landschaftsbild trüben. Biomasse wird unter anderem auf Ackerflächen erzeugt, die damit für die Lebensmittelproduktion nicht mehr zur Verfügung stehen. Hier fordert die NPD Rheinland-Pfalz, Sägewerksreste, organische Abfälle, landwirtschaftliche Produktionsreste usw. in Biokraftwerken der 2ten Generation, die auch mit härteren Materialien zurechtkommen zu verstromen. Somit ist die quantitative Minderung von verfügbaren Lebensmitteln aus heimischer Erzeugung ausgeschloßen.
Die Bemühungen zur weiteren technologischen Entwicklung der erneuerbaren Energien im Einklang mit den Lebensbedingungen der Deutschen und zur Erreichung eines breiten Mix aus erneuerbaren und fossilen Energieträgern sind Ziele unserer Politik. Insbesondere bei der Erzeugung von Strom ist derzeit noch ein ausgewogenes Verhältnis von erneuerbaren Energien und fossilen Brennstoffen notwendig, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Aber angesichts der hohen Importabhängigkeit bei fossilen Energieträgern aus politisch instabilen Regionen und der zunehmenden Bedeutung von Klima- und Naturschutz bekommt die Nutzung aller Potentiale an erneuerbaren Energien eine neue Dimension. Neben der energetischen Komponente ist die Solarindustrie in Rheinland-Pfalz ein nicht unbedeutender Beschäftigungsfaktor.
Die NPD in Rheinland-Pfalz wird sich für die Verwirklichung folgender Ziele einsetzen:
Ingo Helge
Kreisvorsitzender NPD Naheland